Januar 15th, 2012

Kinder, die in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen, entwickeln doppelt so häufig eine ADHS-Symptomatik wie andere Kinder. Dem gleichen ADHS-Risiko sind Kinder ausgesetzt, deren Mütter während der Schwangerschaft an einem Schwangerschaftsdiabetes erkrankt waren.
Wenn das Kind unter einkommensschwachen Verhältnissen aufwächst und die Mutter an einem Schwangerschaftsdiabetes litt, erhöht sich das ADHS-Risiko enorm, nämlich um das 14fache.
Zu diesem Ergebnis kommen US-Wissenschaftler, die die Entwicklung von 212 dreijährigen Kindern über einen Zeitraum von drei Jahren verfolgt hatten.
Referenz:
Scinexx.de, 04.01.2011: ADHS Armut und Diabetes der Mutter potenzieren Risiko
Bild: Gerd Altmann, pixelio.de
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Januar 4th, 2012

Bei ägyptischen Kindern mit der Diagnose ADHS wurden die Spiegel von Zink, Ferritin und Kupfer bestimmt und mit den Werten einer Kontrollgruppe verglichen. An der Studie nahmen 58 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis fünfzehn Jahren teil, die im Minia University Hospital behandelt wurden. Die Kontrollgruppe bestand aus 25 gesunden Kindern. Die Zink-, Ferritin- und Magnesiumspiegel waren bei den ADS-/ADHS-Kindern signifikant niedriger als bei den Kontrollpersonen; bei Kupfer zeigte sich keine signifikante Differenz. Read the rest of this entry »
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Dezember 16th, 2011

Wissenschaftler der Universität Canterbury, Neuseeland, untersuchten in einer Pilotstudie den Einfluss von Mikronährstoffen, hauptsächlich bestehend aus Vitaminen und Mineralstoffen, auf die neurokognitive Funktion bei 14 Erwachsenen mit ADHS-Symptomatik und starken Befindlichkeitsstörungen. An der Studie nahmen auch 14 gesunde Erwachsene als Kontrollgruppe teil, die keine Mikronährstoffpräparate einnahmen.
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November 26th, 2011

Chinesische Wissenschaftler prüften, ob eine mögliche Korrelation zwischen einer ADHS-Symptomatik und der Eisenversorgung besteht. Anhand des Eisenspeicherproteins Ferritin wurde der Eisenstatus bestimmt. In die Metaanalyse wurden fünf kontrollierte Studien mit 258 ADHS-Patienten und 138 Kontrollpersonen einbezogen.
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Oktober 26th, 2011

In Deutschland sind mehr als 5 Prozent der unter 17-Jährigen von einem ADHS-Syndrom betroffen, so ein Bericht von Spiegel online vom 05.09.2011. Sie sind zappelig, unkonzentriert, unaufmerksam, vorlaut oder verträumt, und aufgrund ihres Chaos im Kopf können sie dem Unterricht nicht folgen. Darunter leiden Erzieher, Lehrer und Mitschüler, doch am meisten natürlich die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst.
Bei ADS/ ADHS gehen die Wissenschaftler von einer Veränderung des Botenstoffwechsels, insbesondere von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, aus. Botenstoffe sind Signalmoleküle, die z.B. die Stimmung, die Aufmerksamkeit, die Kreativität oder die Lernfähigkeit stark beeinflussen. Die Veranlagung für ein ADS-/ ADHS-Syndrom können genetisch bedingt sein; zwischenzeitlich werden immer mehr Faktoren bekannt, die ebenfalls mit einem ADHS-Syndrom in Zusammenhang gebracht werden, wie z.B. Lebensmittelunverträglichkeiten, Umweltgifte und Mikronährstoffmängel.
Nach Ulf Sauerbrey von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Theorie der Sozialpädagogik) verursachen einige Umweltgifte ähnliche Symptome wie ADHS. Eine Belastung mit Umweltgiften kann demnach zu neurobiologischen Auffälligkeiten und zu Verhaltensproblemen führen. Zu den Umweltgiften zählen u.a. Tabakrauch, Pestizide, polychlorierte Biphenyle (PCB) und Schwermetalle.
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