Optimale Mikronährstoffversorgung – bessere Gedächtnisleistung

Mikronährstoffversorgung
Eine optimale Versorgung mit Vitamin B6, Zink und Jod in der Schwangerschaft verbessert die kognitiven Fähigkeiten des werdenden Kindes sowie die Motorik. Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie der Harvard School of Health in Zusammenarbeit mit einer weiteren wissenschaftlichen Institution aus Indonesien und aus Großbritannien hervor.

In einer randomisiert durchgeführten Drei-Jahres-Follow-up-Studie mit 32.000 indonesischen Frauen untersuchten die Wissenschafter den Einfluss einer Mikronährstoffsupplementierung während der Schwangerschaft auf die kognitive Leistungsfähigkeit der werdenden Kinder.

Die drei- und eineinhalb-jährigen Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Mikronährstoffe eingenommen hatten, wurden in zwei Gruppen eingeteilt:
Die MNN-Gruppe bildeten die Kinder, deren Mütter, während der Schwangerschaft folgende Mikronährstoffe erhielten: Vitamin D, E Retinol, Ascorbinsäure, Niacin, Zink, Kupfer, Selen, Jod, Vitamin B6 und 4 weitere B-Vitamine. Der anderen Gruppe waren die Kinder zugeordnet, deren Mütter als schwangere Frauen Eisen und Folsäure einnahmen (IFA-Gruppe).
Die Kinder der MNS-Gruppe zeigten im Vergleich zu denen der IFA-Gruppe einen signifikanten positiven Effekt hinsichtlich motorischer Entwicklung, visueller Aufmerksamkeit und räumlichem Vorstellungsvermögen – insbesondere dann, wenn die Mütter während der Schwangerschaft unterernährt oder anämisch waren.

Die Ergebnisse der Studie spiegeln die Bedeutung der Mikronährstoffe für die Entwicklung des Gehirns wieder und zeigen auf, wie sinnvoll entsprechende Supplemente insbesondere bei sozial Schwächeren sind.

Referenz:
HSPH News, 23. August, 2012: Studies explore micronutrients´effects in pregnant women and their children

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