Blei beeinträchtigt Entwicklung von Kindern

Das Gehirn von Kindern ist besonders empfindlich gegenüber den toxischen Effekten von Schwermetallen. Schon Bleibelastungen unterhalb der gängigen Richtwerte beeinträchtigen die Konzentration und die emotionale Entwicklung von Kindern. Forscher der Universität Bristol bestimmten bei rund 500 Kindern im Alter von 30 Monaten die Bleikonzentrationen im Blut. Im Alter von sieben bis acht Jahren prüften die Wissenschaftler dann ihr Lese- und Schreibvermögen. Die Studienteilnehmer mit Bleikonzentrationen zwischen 50 und 100 µg/ l schnitten im Lesen und Schreiben nur halb so gut ab wie die kaum belasteten Kinder. Blei wirkt auf Kleinkinder deshalb so schädlich, weil sie im Vergleich zu Erwachsenen wesentlich größere Mengen des Schwermetalls aufnehmen und ins Gewebe einlagern können.

Referenz:
Süddeutsche.de, 21.09.2009: Blei schädigt Entwicklung von Kindern

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