Neurotransmitter

Neurotransmitter

Neurotransmitter sind von zentraler Bedeutung für die Übertragung von Nervenimpulsen. Störungen des Neurotransmittermetabolismus sind deshalb meist mit Störungen der Hirnleistungsfähigkeit, der psychischen Befindlichkeit, des Verhaltens etc. assoziiert. Einige Neurotransmitter sind Aminosäuren wie z.B. Glycin, Glutamat und Aspartat, andere werden aus Aminosäuren gebildet wie z.B. Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Serotonin und Histamin. Für die Bildung und den Abbau der Neurotransmitter wiederum sind verschiedene Vitamine und Spurenelemente erforderlich, z.B. Folsäure, Vitamin C, Eisen, Kupfer, Vitamin B2, Vitamin B6 etc.

Eine unzureichende Versorgung mit einem dieser Mikronährstoffe kann deshalb die Hirnleistung beeinträchtigen. Vitamin C ist z.B. für die Bildung von Noradrenalin erforderlich. Häufig sind Hirnleistungsstörungen, verminderte Aufmerksamkeit und Müdigkeit die ersten Anzeichen eines Mikronährstoffmangels, bevor sich weitere spezifische Symptome zeigen. Der Neurotransmitterhaushalt kann durch die Art der Ernährung beeinflusst werden. Am ausgeprägtesten ist dieser Effekt bei der Aminosäure Tryptophan.

Trypotophan sollte nicht zusammen mit proteinreichen Nahrungsmitteln eingenommen werden, da Trypotphan zahlreiche Konkurrenten beim Durchtritt durch die Blut-Hirn-Schranke hat. Eine hohe Zufuhr von Aminosäuren verschlechtert deshalb die Chance des Tryptophans, durch die Blut-Hirn-Schranke zu gelangen, wodurch dann auch die Serotoninsynthese im Gehirn vermindert ist. Hinsichtlich der Serotoninsynthese hat sich am besten die Einnahme von Tryptophan mit Kohlenhydraten bewährt.

Referenz:
Margaret Lahey, Shari Rosen: Neurotransmitters and learning, memory and developmental disorders; Bamford-Lahey Children´s Foundation

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