Fertiggerichte und ADHS

In dem neu erschienenen Buch: „Die Ernährungsfalle“ von Hans-Ulrich Grimm beschreibt der Autor in mehr als 500 Stichwörtern von A (wie Aluminium) bis Z (wie Zusatzstoffe), wie die Lebensmittelindustrie gezielt die Nahrung manipuliert. Auch auf das Thema ADHS wird eingegangen:

In einer Studie von Professor Egger, veröffentlicht im Fachblatt Lancet, wurde deutlich, dass bereits das Weglassen bestimmter Lebensmittel und Zusatzstoffe zu einer deutlichen Besserung des Verhaltens bei Kindern führt.

Aus dem Ernährungsplan wurden folgende Produkte gestrichen: Fertiggerichte wie z.B. Tütensuppen, Dosenravioli; Hamburger und Fertigjoghurts. Ebenso wurde auf Allergie-Auslöser wie Soja, Kuhmilch und Fisch verzichtet.

Von 72 hyperaktiven Kindern trat bei 62 Kindern eine deutliche Besserung ihres Verhaltens ein. Außerdem heilten zusätzlich bestehende Krankheiten wie Asthma oder juckende Hautausschläge ebenso aus.

Referenzen:
Die Ernährungsfalle, Hans-Ulrich Grimm, Wilhelm Heyne Verlag 2010

 

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