Schreibabys und spätere Hyperaktivität

Säuglinge, die schlecht essen, nicht gut schlafen und vor allem sehr oft schreien, sind besonders anfällig, in späteren Jahren hyperaktive oder aggressive Schulkinder zu werden.

Besonders gefährdet sind Babys, die ständig mehr als 3 Stunden schreien. Bei Schreibabys liegt das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS 40 mal höher als bei ruhigen Babys. Dies gab die Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen am 22. Oktober 2010 laut einer Übersichtsanalyse von 22 internationalen Studien bekannt.

Prof. Silvia Schneider von der Ruhr-Universität Bochum sagte Folgendes: „Wie Eltern in den ersten Monaten auf schwierige Säuglinge reagieren, hat nachweislich langfristige Auswirkungen auf ihre psychische Entwicklung.“

Allein das exzessive Schreien hat wohl keine nachteiligen Auswirkungen auf das Kind. Jedoch sind Eltern mit einem Schreibaby oft überfordert und reagieren hilflos. Deswegen könne übermäßiges Schreien zu erheblichen Belastungen und Störungen der frühen Eltern-Kind-Beziehung führen, was sich dann später in psychischen Erkrankungen zeigt.

Referenzen:
topnews.de, 25.10.2010
onmeda.de, 27.10.2010

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