Schlechte Öle und ihre negative Wirkung auf das Gehirn

Wenn man Kinder fragt, was sie gerne essen, so gehört Folgendes auf jeden Fall dazu: Pommes, Chips, Nuss-Nougat-Cremes, Süßigkeiten wie z.B. Schokoriegel, Kekse etc. Doch gerade diese Nahrungsmittel enthalten so genannte gesundheitsschädliche Transfette.

Transfette sind Fette, die durch einen chemischen Vorgang gehärtet und auf diese Weise haltbar gemacht werden. Produkte, die Transfette enthalten, erkennt man an der Aufschrift: „pflanzliche Fette“, „gehärtete Fette“ oder „teilweise gehärtete Fette“. Auch durch das Erhitzen (Braten und Frittieren) von Pflanzenölen mit hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl, entstehen Transfettsäuren.

Der übermäßige Verzehr von Produkten mit Transfetten birgt erhebliche gesundheitliche Risiken in sich. Er fördert z.B. die Entstehung eines Bluthochdrucks, von Fettleibigkeit und Entzündungen. Transfette erhöhen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes mellitus.

Doch hiermit noch nicht genug:
Da unser Körper nicht in der Lage ist, zwischen natürlichen, gesunden Fetten und schädlichen Transfetten zu unterscheiden, werden Transfette, wie die anderen auch, direkt ins Gehirn transportiert und dort in Nervenzellen eingelagert. Sie verhindern dort wichtige Aufgaben der Informationsverarbeitung und blockieren somit die Gehirnleistung. Transfette begünstigen nicht nur Entzündungen in Organen und Geweben, sondern auch im Gehirn. Dies kann unter Umständen zu Schäden im Lernzentrum des Gehirns führen.

Referenzen:
Ernährung – Öle, die helfen, Öle, die heilen, Zeitschrift Bio, 2010/4
Risiko Transfette: Diese Fette sind die Härte, Stern, 21.04.2007
Fette, die dumm machen, iq-doktor.de, 26.09.2009

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