Studie: Pestizide in der Schwangerschaft können ADHS-Risiko bei Kindern massiv erhöhen

Studie: Pestizide in der Schwangerschaft können ADHS-Risiko bei Kindern massiv erhöhen

In einer US-amerikanischen Studie untersuchten Forscher der Universität Berkeley den Urin von mehr als 300 Schwangeren. Es wurde die Höhe der Konzentrationen von Pestizidabbauprodukten bestimmt. Vor allem ging es den Forschern um die Organophosphat-Pestizide, welche für die Bekämpfung von Insekten eingesetzt werden. Diese Pestizide greifen das Nervensystem der Insekten an.

Die Kinder der Probandinnen wurden in einem Alter von dreieinhalb und fünf Jahren auf Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität untersucht. Das Ergebnis: Eine zehnfach erhöhte Konzentration der Pestizide im Urin der Mutter verstärkte drastisch, nämlich 5-fach, das Risiko für ADHS bei den Kindern.

Referenzen:
Los Angeles Times, 19. August 2010

Kommentar:

Das beweist, wie wichtig die Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft und auch die Ernährung unserer Kinder ist. Obst und Gemüse sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. Noch besser ist es, auf gespritzte Nahrungsmittel ganz zu verzichten. Das Angebot an Bioprodukten ist sehr groß und eben auch gesünder.

 

Bild: Hannes Eichinger, fotalia.de, Autor:admin-Michi ©

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