Mängel an Zink, Magnesium und Eisen wiederholt mit ADHS in Verbindung gebracht

ADHS
Eine Forschergruppe aus Saudi-Arabien untersuchte bei Kindern mit AHDS die Konzentrationen von Zink, Magnesium und Eisen im Plasma und verglich sie mit den Werten einer Kontrollgruppe. Die Kinder mit ADHS hatten niedrigere Konzentrationen von Zink, Magnesium und Eisen im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen, was mit den Störungen bei ADHS in Zusammenhang stehen könnte.

Referenz:
Shahida A Khan: Levels of Zinc, Magnesium and Iron in Children with Attention Deficit Hyperactivity Disorder. Electronic Journal of Biology, 2017, Vol.13(2): 183-187

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Vitamin-D-Mangel und ADHS

Vitamin D und ADHS
ADHS ist die häufigste neuropsychiatrische Störung im Kindesalter. Neuerdings ergaben sich auch Hinweise, dass möglicherweise ein Vitamin-D-Mangel bei der Entstehung von ADHS beteiligt ist. Die Studiengruppe umfasste 105 Kinder mit ADHS; 95 gesunde Kinder bildeten eine Kontrollgruppe. Bei den Studienteilnehmern wurde 25-OH-Vitamin-D3, Parathormon, Calcium, Phosphat und alkalische Phosphatase bestimmt. Bei den Kindern mit ADHS wurden ein Vitamin-D-Mangel sowie verminderte Konzentrationen von Calcium und Phosphat beobachtet. Bei den Kindern mit ADHS zeigte sich kein Zusammenhang zwischen 25-OH-Vitamin-D3 und dem Parathormonspiegel, wohingegen bei den gesunden Kontrollpersonen höhere 25-OH-D3-Konzentrationen mit niedrigeren Parathormonspiegeln verbunden waren. Offensichtlich ist bei ADHS-Patienten die Rückkoppelung zwischen Vitamin D und Parathormon gestört.

Referenz:
Avcil S et al.: Vitamin D Deficiency and a Blunted Parathyroid Hormone Response in Children with Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder. Clin Lab. 2017 Mar 1;63(3):435-443.

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