Mikronährstoffversorgung

Mit der Versorgung von Mikronährstoffen sieht es nicht unbedingt bei allen Kindern sehr rosig aus. Die Gründe sind vielfältig: Viele Kinder ernähren sich nicht ausgewogen. In der heutigen schnelllebigen Zeit verdrängen Fertiggerichte und Fastfood in vielen Familien die natürlich zubereitete Kost. Die tägliche Portionen Obst und Gemüse, wie sie früher selbstverständlich waren, kommen heute längst nicht mehr regelmäßig auf den Tisch. Zudem ist das Obst und Gemüse von heute oftmals lange nicht mehr so nährstoffreich wie es früher einmal war. Und viele Mütter, die  auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten, haben nicht unbedingt einen Überblick über die Nahrungszufuhr ihrer Sprösslinge. Denn Hand aufs Herz: Wissen Sie was Ihr Kind in den Pausen und nach der Schule alles so in sich hineinfuttert?

Auch ist die vermehrte Tendenz zu beobachten, dass in der heutigen Zeit vielen Jugendlichen und Kindern völlig freigestellt ist, was sie essen, und viele greifen dann lieber zu einer mikronährstoffarmen Ernährung. Das hat natürlich fatale Folgen: B-Vitamine, Vitamin C, Eisen, Zink Kalzium und Magnesium sind die Mikronährstoffe, denen es den Kindern und Jugendlichen am meisten mangelt – allsamt Mikronährstoffe, die einen Einfluss auf den Stoffwechsel der Neurotransmitter ausüben.

Der Bedarf an Mikronährstoffen bei Kindern und Jugendlichen ist sehr hoch, insbesondere in der Pubertät. Fehlen so genannte „hirnaktive“ Mikronährstoffe, kann das weitreichende Folgen haben: Entweder ist der Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe gestört oder es können bestimmte Neurotransmitter nur noch unzureichend gebildet werden, z.B. Dopamin,  Serotonin oder Acetylcholin und/ oder der Energistoffwechsel der Nervenzelle ist extrem verlangsamt.

Für das mikronährstoff-mangelernährte Kind kann das fatale Folgen haben: Hyperaktivität, Aggressivität, Unkonzentriertheit, Lernstörungen etc. Zu betonen hierbei ist, dass ADS bzw. ADHS nicht unbedingt als  Mikronährstoffmangelerkrankung einzustufen ist, dennoch kann ein Mangel an Mikronährstoffen die Symptome des Krankheitsbildes entweder verstärken oder auch hervorbringen.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, auch schon in jungen Jahren den Mikronährstoffhaushalt zu optimieren. Um herauszufinden, welche Mikronährstoffe fehlen, zu denen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren gehören, ist die Durchführung einer professionellen Laboranalyse erforderlich, diese bildet dann die Grundlage für eine gezielte Therapie mit Mikronährstoffen.

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