Transfette können aggressives Verhalten auslösen

Forscher der University of California in San Diego haben herausgefunden, dass eine Ernährungsweise mit viel Tansfetten aggressiv macht. Die Wissenschaftler nahmen die Essgewohnheiten von 1000 Menschen unter die Lupe. Die Personen, die Kekse, frittierte Speisen und Margarine bevorzugten, waren aggressiver im Vergleich zu den Personen, die sich gesünder ernährten und Transfette eher mieden. Die Autoren der Studie kommen sogar zu dem Schluss, dass Transfette ein stärkeres Aggressionsverhalten auslösen als Alkohol. Weiterlesen

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Neurotransmitter

Neurotransmitter

Neurotransmitter sind von zentraler Bedeutung für die Übertragung von Nervenimpulsen. Störungen des Neurotransmittermetabolismus sind deshalb meist mit Störungen der Hirnleistungsfähigkeit, der psychischen Befindlichkeit, des Verhaltens etc. assoziiert. Einige Neurotransmitter sind Aminosäuren wie z.B. Glycin, Glutamat und Aspartat, andere werden aus Aminosäuren gebildet wie z.B. Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Serotonin und Histamin. Für die Bildung und den Abbau der Neurotransmitter wiederum sind verschiedene Vitamine und Spurenelemente erforderlich, z.B. Folsäure, Vitamin C, Eisen, Kupfer, Vitamin B2, Vitamin B6 etc.
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Komplementäre Medizin bei ADHS

In der Fachzeitung Alternative Medicine Review, einem renommierten Periodikum mit dem Schwerpunkt Komplementärmedizinische Verfahren, erschien 2011 ein großer Übersichtsartikel zum Thema ADHS. Unter dem Stichwort „komplementäre und alternative Therapieformen“ werden u.a. aufgeführt: eine Therapie mit Vitamin B6 und Magnesium, Eisen und Zink, Calcium und Magnesium, Acetyl-Carnitin, Glycin, Tyrosin, Taurin u.v.m. Weiterlesen

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Eisenversorgung und ADHS

Chinesische Wissenschaftler prüften, ob eine mögliche Korrelation zwischen einer ADHS-Symptomatik und der Eisenversorgung besteht. Anhand des Eisenspeicherproteins Ferritin wurde der Eisenstatus bestimmt. In die Metaanalyse wurden fünf kontrollierte Studien mit 258 ADHS-Patienten und 138 Kontrollpersonen einbezogen.

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Bei ADHS: Mikronährstoffmängel beheben und Störfelder erkennen

Bei ADHS: Mikronährstoffmängel beheben und Störfelder erkennen

In Deutschland sind mehr als 5 Prozent der unter 17-Jährigen von einem ADHS-Syndrom betroffen, so ein Bericht von Spiegel online vom 05.09.2011. Sie sind zappelig, unkonzentriert, unaufmerksam, vorlaut oder verträumt, und aufgrund ihres Chaos im Kopf können sie dem Unterricht nicht folgen. Darunter leiden Erzieher, Lehrer und Mitschüler, doch am meisten natürlich die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst.

Bei ADS/ ADHS gehen die Wissenschaftler von einer Veränderung des Botenstoffwechsels, insbesondere von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, aus. Botenstoffe sind Signalmoleküle, die z.B. die Stimmung, die Aufmerksamkeit, die Kreativität oder die Lernfähigkeit stark beeinflussen. Die Veranlagung für ein ADS-/ ADHS-Syndrom können genetisch bedingt sein; zwischenzeitlich werden immer mehr Faktoren bekannt, die ebenfalls mit einem ADHS-Syndrom in Zusammenhang gebracht werden, wie z.B. Lebensmittelunverträglichkeiten, Umweltgifte und Mikronährstoffmängel.

Nach Ulf Sauerbrey von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Theorie der Sozialpädagogik) verursachen einige Umweltgifte ähnliche Symptome wie ADHS. Eine Belastung mit Umweltgiften kann demnach zu neurobiologischen Auffälligkeiten und zu Verhaltensproblemen führen. Zu den Umweltgiften zählen u.a. Tabakrauch, Pestizide, polychlorierte Biphenyle (PCB) und Schwermetalle. Weiterlesen

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Radiosendung zum Thema Ernährung und Lernfähigkeit

Hirnleistung
Im ORF/ Radio Burgenland wurde am 13.09.2011 eine Sendung zum Thema „Ernährung und Lernfähigkeit“ ausgestrahlt.

Mit Beginn des neuen Schuljahres ist es besonders wichtig, dass das Gehirn effizient arbeiten kann. Dazu bedarf es entsprechender Nährstoffe. Makro- und Mikronährstoffe haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Gehirnzellen, da sie auch für die Bildung von Neurotransmittern unentbehrlich sind. Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die Signale von Zelle zu Zelle weiterleiten. Im Gehirn dirigieren die Neurotransmitter auch Gedächtnis, Sprache, Aufnahmefähigkeit und logisches Denken. Kein anderes Organ ist gegenüber groben Ernährungsfehlern sensibler als das Gehirn. Die grauen Zellen können Nährstoffe leider nicht speichern und brauchen ständigen Nachschub. Eine Hauptenergiequelle für die Gehirnzellen sind die Kohlenhydrate, wobei es nicht entscheidend ist, in welcher Menge die Kohlenhydrate aufgenommen werden, sondern in welcher “Verpackung”. Optimale Energie liefern komplexe Kohlenhydrate, z.B. Getreide, Kartoffeln, Nudel- oder Gemüsegerichte. Auch die Eiweißversorgung spielt eine wichtige Rolle, da einige Eiweißbausteine, bestimmte Aminosäuren, für den Aufbau von Neurotransmittern benötigt werden.

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Vitamin C, Eisen und ADHS-Symptomatik

In einer koreanischen Studie wurde untersucht, inwieweit die Entstehung von ADHS mit den Ernährungsgewohnheiten und der Qualität der Nahrung zusammenhängt. Insgesamt nahmen 112 Fünftklässler, 58 Jungen und 54 Mädchen, daran teil. Anhand von zwei verschiedenen Fragebögen wurden Daten erhoben: Die Lehrer, die einen der Bögen ausfüllten beurteilten den Grad der Hyperaktivität, Impulsivität und das Verhalten der Schüler. Im zweiten, sehr umfangreichen Bogen gaben die Schüler Auskunft über Essverhalten, Ernährungsgewohnheiten, Vorliebe für Süßes, Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Mahlzeiten etc.

Die Auswertung der Studie ergab Folgendes:
Bei der täglichen Energie- und Proteinzufuhr gab es keine nennenswerte Differenzen zwischen der „normalen Gruppe“ und der ADHS-Risiko-Gruppe.

Es waren jedoch Unterschiede in der täglichen Mineral- und Vitaminaufnahme zu erkennen. Die Vitamin-C-Zufuhr lag in der Risiko-Gruppe signifikant niedriger. Die Schüler ohne ADHS nahmen täglich im Durchschnitt 100,7 mg Vitamin C zu sich, die der Risiko-Gruppe nur 45,9 mg. In beiden Gruppen lag die Zufuhr von B1 und B6 in der Höhe der empfohlenen Mindestaufnahmemenge, während sich die Aufnahme von Calcium und Vitamin A als ungenügend darstellte. Speziell die Risikogruppe zeigte eine zu geringe Zufuhr an Calcium, Eisen und Vitamin C, und der Vitamin-C- und Eisenmangel am ausgeprägtesten waren.

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Eisenmangel im Gehirn

Eisenmangel
In verschiedenen Studien wurde bereits ein Zusammenhang zwischen dem Eisenstatus und einer ADHS-Symptomatik festgestellt. Gemessen wurde dazu stets das Eisenspeicherprotein Ferritin, welches sehr gut die periphere Eisenspeicherversorgung widerspiegelt.

In einer neuen Studie sollte nun der Eisengehalt im Gehirn festgestellt und geklärt werden, inwieweit ein Eisenmangel im Gehirn und die Ferritinkonzentration korrelieren. Es wurden insgesamt 36 Kinder untersucht, 18 mit und 18 ohne ADHS. Bei den Teilnehmern wurde der Ferritinspiegel im Blut bestimmt und der Eisengehalt im Gehirn mittels MRT festgestellt.

Das Ergebnis war Folgendes:
ADHS-Kinder wiesen deutlich niedrigere Eisenkonzentrationen im Gehirn und niedrigere Ferritinkonzentrationen auf als die gesunden Kinder. Die Studie zeigt auf, dass niedrige Eisenspiegel im Gehirn mit ADHS-Symptomen in Verbindung gebracht werden können.

Fazit:
Für einen gut funktionierenden Hirnstoffwechsel ist ein guter Eisenstatus unabdingbar. Eine Ferritinmessung im Blut gibt Hinweise, ob ein Eisenmangel besteht und Eisen supplementiert werden sollte.

Referenz:
Cotese S et al.: Brain iron levels in attention-deficit/ hyperactivity disorder; Word J. Biol Psychiatry, 17.05.2011
Autor: Michi ©

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Mikronährstoffanalysen bei ADS/ ADHS

Mikronährstoffanalysen bei ADHS

Verhaltensauffälligkeiten, ob in Richtung hyperaktiv oder eher verträumt, sind für die Kinder und auch für die Betreuer sehr belastend, und viele Eltern suchen nach Alternativen zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden mit Psychopharmaka.

Bei ADHS/ ADS gehen die Experten davon aus, dass der Stoffwechsel der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin gestört ist. Die Orthomolekulare Medizin vermag den Stoffwechsel dieser und weiterer Botenstoffe in vielen Fällen positiv zu beeinflussen, insbesondere dann, wenn ein Mangel an bestimmten Aminosäuren, Magnesium, Zink, B-Vitaminen u.a. vorliegt.

Die Basis für eine gezielte Therapie mit Mikronährstoffen bildet immer eine Blutanalyse, die es ermöglicht, eine genaue Therapieempfehlung auszusprechen. Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH, ist eine Praxis für Mikronährstoffmedizin, die sich auf orthomolekulare Laboruntersuchungen spezialisiert hat. Das DCMS bietet insbesondere auch bei ADS, ADHS, Lernstörungen etc. entsprechende Mikronährstoffanalysen mit einer entsprechenden Therapieemfpehlung an. Weitere Infos

Bild: Archiv, Autor: Karin ©

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Filmtipp aktuell: „Ruhig gestellt und angepasst“

Ruhig gestellt und angepasst
Am 24.03.2011 lief im Saarländischen Rundfunk eine Fernsehdokumentation zum Thema ADHS. In diesem Film werden viele Ursachen für ADHS erörtert, die zum Nachdenken anregen, z.B. Bewegungsmangel, Impfungen, Strahlenbelastung, Schadstoffe, zu viel Fernsehen, Ernährungsweise etc. Der Film stellt kritische Fragen zu den gegenwärtigen Behandlungsstrategien bei der ADHS-Symptomatik, insbesondere zu Psychopharmaka. Mögliche alternative Behandlungsmethoden zu Psychopharmaka werden hier ausführlich dargestellt: Homöopathie, Bewegungstherapie, Therapie mit Tieren etc.

Die Mikronährstofftherapie wurde als sinnvoller Therapiebaustein beschrieben. Zahlreiche Mikronährstoffe können mit der heutigen Ernährung nicht mehr ausreichend aufgenommen werden. Das kann bei vielen Kindern zu einem ausgeprägten Mikronährstoffmangel führen. Es fehlen ihnen „hirnaktive Stoffe“ wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren. Fehlt z.B. der Baustein Eisen, dann kann es zu einer Störung des Dopaminstoffwechsels kommen. Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie ist eine Praxis für Mikronährstoffmedizin, die diese Spur verfolgt. Hier wurde schon das Blut vieler ADHS-Kinder hinsichtlich eines Mikronährstoffmangels genau untersucht.
Der Film kann in voller Länge im der Mediathek des SR-Fernsehsenders angesehen werden.
sr-online.de, 24.03.2011: Ruhig gestellt und angepasst
Bild: Archiv

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