Ernährung, Verhalten und Gewaltbereitschaft

Seit mehreren Jahrzehnten verzehrt die amerikanische Bevölkerung mehr als 50 Prozent ihrer Nahrung in Form von Junkfood. Seit den siebziger Jahren gibt es auch zunehmend Untersuchungen über den Einfluss von Ernährungsfaktoren auf die Gehirnaktivität und das Verhalten. Ein wichtiger Auslöser für antisoziales Verhalten ist die Unterzuckerung. Durch die Unterzuckerung kommt es im Gehirn zu einer vermehrten Ausschüttung von Glutamat, das zu Erregung, Depression, Ärger, Ängstlichkeit und gewalttätigem Verhalten führen kann. Der Wissenschaftler Stephen Schoenthaler von der California State University berichtete über eine deutliche Besserung von antisozialem Verhalten nach Änderung der Ernährungsgewohnheiten, die eine Einschränkung des Zuckerkonsums implizierte. Es gibt Berichte, die bestätigen, dass der Verzicht auf hochzuckerhaltige Nahrungsmittel das Verhalten von Jugendlichen deutlich verbesserte. Das Gehirn ist hauptsächlich auf Glukose als Energieträger angewiesen; bei starken Schwankungen des Glukosespiegels kann es zu einer Über- oder Fehlerregbarkeit der Nervenzellen kommen.

Referenz:
Sylvia Onusic: Violent Behavior: A Solution in Plain Sight, westonaprice.org, 22.04.2013

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