Gehirn und Umweltgifte

Gehirn und Umweltgifte
Bereits im Blut von Neugeborenen wurden über 280 verschiedene Umweltgifte nachgewiesen. Eine Schwermetallbelastung beeinträchtigt die normale Hirnentwicklung und die Funktion der Neurotransmitter, was zu Langzeitdefiziten bei den Lernleistungen und dem Sozialverhalten führt.

Studien haben gezeigt, dass hyperaktive Kinder im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant erhöhte Spiegel von Blei, Mangan oder Cadmium hatten. Stark erhöhte Manganspiegel sind mit impulsivem und gewalttätigem Verhalten assoziiert. Eine schlechte Ernährung erhöht die Anfälligkeit für giftige Wirkungen von Blei und Mangan. Hohe Konzentrationen von Blei, Kupfer, Mangan und Quecksilber waren mit ADHS, Impulsivität, Ärger, Aggressivität, mangelnder Selbstkontrolle und Jugendkriminalität assoziiert.

Schwermetalle beeinträchtigen die Neurotransmission im Gehirn und im peripheren Nervensystem. Sie stören auch die Calciumspiegel im Gehirn und in den Zellen, wodurch viele Körperfunktionen beeinträchtigt werden können. Bei Störungen der Calciumversorgung wurden auch verminderte Spiegel von Serotonin, Noradrenalin und Acetylcholin nachgewiesen.

Referenz:
Sylvia Onusic: Violent Behavior: A Solution in Plain Sight, westonaprice.org, 22.04.2013

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