Ernährungsmängel fördern gewalttätiges Verhalten

Defizite der Vitamine A, D, K, B1, B3, B6, B12 und Folsäure sowie ein Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen (Jod, Kalium, Eisen, Magnesium, Zink, Chrom und Mangan) können zu einer mentalen Instabilität und zu gewalttätigem Verhalten beitragen. Eine Gesundheitswissenschaftlerin der Weston A. Price Foundation hat in einem umfangreichen Report die Bedeutung von Ernährungsfaktoren für das Verhalten des Menschen dargestellt. Die Autorin dieses Berichtes äußerte sich dahingehend, dass man zwar die Gewalt in den Medien reduzieren könne, es aber Tatsache sei, dass eine große Zahl von Amerikanern sich von Fertignahrungsmitteln ernähren würde, was auch mit Fehlernährung verbunden sei.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Ärzte in den USA sozusagen eine Rückkehr von Ernährungsmangelkrankheiten wie Skorbut und Pellagra  beobachten. Beide Krankheiten gelten seit Jahrzehnten als ausgerottet. Die Situation wird durch Excitotoxine wie Aspartam und Natriumglutamat, die häufig in der Nahrungskette zu finden sind, noch verschlimmert. Wer viel Fertignahrungsmittel zu sich nimmt und häufig Limonaden trinkt, nimmt diese Chemikalien in besonders hohem Maße zu sich. Andere Zusatzstoffe, die das Verhalten beeinflussen, sind Zucker, Farbstoffe, Geschmackstoffe, Koffein, Alkohol und Sojaprodukte.

Die Weston A. Price Foundation empfiehlt eine Kultur, in der der Verzehr von Fertignahrungsmitteln als uncool gilt und die Nahrungszubereitung zu Hause wieder als lebenswichtige Tätigkeit angesehen wird.

Referenz:
MNT, medicalnewstoday.com: Violent behavior linked to nutritional deficiencies, 03.09.2013

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