Falsche Ernährungsgewohnheiten schon im Kindesalter

Bereits im Kleinkindalter legen wir unsere Ernährungsgewohnheiten fest, die dann langfristig einen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Wissenschaftler des Forschungsinstitutes für Kinderernährung (FKE) in Dortmund untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von ein- bis drei- jährigen Kindern in 525 Haushalten.

Das Ergebnis ist alarmierend: Die Kleinkinder trinken viel zu wenig. Statt einer Tagesmenge von 0,6 bis 0,7 Liter trinken sie nur 0,4 Liter. Der Konsum an Süßigkeiten überschreitet mit 50 g deutlich die empfohlene Tageszufuhr von 25-30 g. Außerdem essen Kinder zuviel Fleisch- und Wurstwaren.

Die Eltern sollen beständig bleiben und den Kindern viele Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot anbieten. Viel Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen (stark verdünnt) sind gesüßten Getränken vorzuziehen. So die Empfehlung des FKE. Außerdem wird empfohlen, Milchprodukte, Eier, Fleisch und Wurst nur mäßig zu verzehren. Wenn Kinder Nahrungsmittel nicht mögen, sollen die Eltern diese immer wieder in kleinen Mengen geben. Nur so können sich die Kinder an eine gesunde Ernährung gewöhnen.

Referenz:
Kinder schlagen über die Stränge, n-tv.de, 23.05.2011

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