Schlafstörungen bei Kindern

Einer neuen Studie zufolge haben 20 Prozent der Kinder Schlafstörungen. Der daraus entstehende Schlafmangel kann zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen führen wie z.B. Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Reizbarkeit. Langfristiger Schlafmangel kann sogar zu Angststörungen und Depressionen führen.
Der Leiter des Kinderschlaflabors am Rostocker Südstadtklinikum, Frank Kirchhoff sagt, dass der Schlaf enorm wichtig für die Gedächtnisleistung ist. Schulkinder hätten einen Mindestschlafbedarf von acht bis zehn Stunden täglich. Die Ursachen für Schlafstörungen seien sehr unterschiedlich, so können z. B. Übergewicht, nächtliche Krampfanfälle und Schnarchen wegen zu großer Polypen oder Mandeln der Auslöser einer Schlafstörung sein. Aber auch ein Mangel an bestimmten Mikronährstoffen kann zu Schlafstörungen führen: Ein Kind, das abends nie einschlafen konnte und sich nachts häufig selbst durch heftige Beinbewegungen im Tiefschlaf störte, hatte einen Eisenmangel. Wegen des Schlafmangels war es am Tag stets müde und unkonzentriert.
Anmerkung:
Eisen ist sowohl am Dopamin- wie auch am Serotoninstoffwechsel beteiligt. Bei einem Eisenmangel kann es zu Störungen im Stoffwechsel dieser Neurotransmitter kommen; Schlafstörungen können die Folge sein. Eine Blutanalyse zeigt Mikronährstoffmängel auf, so dass eine gezielte Therapie durchgeführt werden kann.
Referenzen:
n-tv.de, 14.03.2011
rp-online.de, 11.03.2011
Bild: Schemmi, pixelio.de; Autor: Michi ©
April 5th, 2011 at 19:42
Mein Kind hatte auch jahrelang Probleme beim Einschlafen. Es konnte irgendwie nicht zur Ruhe kommen, obwohl es müde war. Es wälzte sich ständig hin und her und konnte einfach nicht loslassen. Es wurde schlagartig besser, als ich wegen ihrer Immunschwäche eine Blutuntersuchung machen ließ. Es wurden damals einige Vitamine und Mineralstoffe bestimmt. Die Einschlafschwierigkeiten verschwanden. Es wurde mir eigentlich erst später bewußt, dass es wohl an den Mikronährstoffen gelegen hat, die ich meinem Kind dann gebeben habe. Es hatte nämlich unter anderem einen Eisenmangel und auch einen Magnesiummangel. Von Magnesium sagt man ja, dass es entspannend wirk.