Archive for März, 2011

Schlafstörungen bei Kindern

Donnerstag, März 31st, 2011

Einer neuen Studie zufolge haben 20 Prozent der Kinder Schlafstörungen. Der daraus entstehende Schlafmangel kann zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen führen wie z.B. Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Reizbarkeit. Langfristiger Schlafmangel kann sogar zu Angststörungen und Depressionen führen.

Der Leiter des Kinderschlaflabors am Rostocker Südstadtklinikum, Frank Kirchhoff sagt, dass der Schlaf enorm wichtig für die Gedächtnisleistung ist. Schulkinder hätten einen Mindestschlafbedarf von acht bis zehn Stunden täglich. Die Ursachen für Schlafstörungen seien sehr unterschiedlich, so können z. B. Übergewicht, nächtliche Krampfanfälle und Schnarchen wegen zu großer Polypen oder Mandeln der Auslöser einer Schlafstörung sein. Aber auch ein Mangel an bestimmten Mikronährstoffen kann zu Schlafstörungen führen: Ein Kind, das abends nie einschlafen konnte und sich nachts häufig selbst durch heftige Beinbewegungen im Tiefschlaf störte, hatte einen Eisenmangel. Wegen des Schlafmangels war es am Tag stets müde und unkonzentriert. (more…)

Die Rolle von Vitamin B6 bei ADHS

Donnerstag, März 24th, 2011

 

Vitamin B6 ist ein wasserlösliches Vitamin, das an einer ganzen Reihe von biologischen Prozessen beteiligt ist, wie Protein-Stoffwechsel, Immunfunktion, Hämoglobin-Synthese, Regulierung des Blutzuckerspiegels u.a. Von Interesse im Rahmen einer Mikronährstofftherapie bei ADHS ist, dass Vitamin B6 für die Bildung der Botenstoffe Dopamin, Noradrenalin und Serotonin erforderlich ist.

Bislang sind noch wenige Studien über den Einsatz von Vitamin B6 bei ADHS bekannt.  In der März-Ausgabe der Zeitung „Magnesium Research“ findet man allerdings den Hinweis auf eine Studie, über die Behandlung mit Vitamin B6 in der Kombination mit Magnesium durch die sich die ADHS-Symptomatik verbessert hat . (more…)

Eisenmangel beeinflusst Dopaminstoffwechsel

Donnerstag, März 17th, 2011

Kurz- und langfristige Veränderungen, die mit einem Eisenmangel in der Kindheit zusammenhängen, können zu den Hauptstoffwechselwegen des Dopamins in Beziehung gesetzt werden. Neurobiologisch unterscheidet man zwischen dem mesocorticalen, dem mesolimbischen, dem nigrostriatalen und dem tubero-hypophysären System im Gehirn.

Kinder und junge Erwachsene, die in der Kindheit eine Eisenmangelanämie hatten, zeigen schlechtere Kontrollmechanismen und Exekutivfunktionen in neurokognitiven Tests. Dies ist ein Hinweis auf eine Beteiligung des mesocortikalen dopaminergen Systems. (more…)

Eisen ist wichtig für Lernfähigkeit und Gedächtnisbildung

Freitag, März 11th, 2011

Eisen ist für die Hirnfunktion unerlässlich. Dazu eine Studie, die Anfang 2011 publiziert wurde:

Chilenische Wissenschafter untersuchten bei Hippocampuszellen den Einfluss von Eisenionen auf neurobiologische Prozesse. Der Hippocampus ist die Gehirnstruktur, die für die Merkfähigkeit und die Gedächtnisbildung eine zentrale Rolle spielt. Dem Lernen liegt neurobiologisch eine Langzeitpotenzierung zugrunde (LTP). Im Rahmen der LTP werden Signalwege und biochemische Reaktionen in Gang gesetzt, die dann ein längerfristiges Abspeichern von Informationen ermöglichen. (more…)